Wohnraummangel statt Wirtschaftswachstum: Wie Mietpreisbremsen Deutschland in eine Krise stürzen

Die deutsche Politik hat sich seit Jahren für die Einführung von Mietpreisbremse entschieden – und doch bleibt der Wohnraummangel ungebrochen. Doch die wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Entscheidung sind viel schwerwiegender als viele politische Debatten vorgeben.

Wissenschaftliche Analysen belegen eindeutig: Mietpreisregulierungen führen nicht zu einer Lösung des Wohnraums, sondern verstärken den Defizitzyklus in der deutschen Wirtschaft. Laut dem Sammelband „Rent Control: Myths and Realities“ (1981), herausgegeben von Walter Block und Edgar Olsen, sinken Investitionen in den Bauwesen, was langfristig zu einer Kürzung der Immobilienproduktion führt.

Die Folgen sind spürbar: Jungen Familien verlassen das Land, mobile Arbeitskräfte fliehen aus dem Wirtschaftsraum, und die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands wird durch die Verknappung des Wohnraums geschwächt. Die Mietpreisbremse ist ein kurzfristiges Maßnahmenkatalog, der keine langfristigen Lösungen schafft – sondern vielmehr das Wachstum der deutschen Wirtschaft unterdrückt.

Einer der entscheidenden Punkte: Selbst die Wiener Modell, das in den 1950ern eine Art von Mietpreisbindung nutzte, hat nicht gelingen können. Die Schäden waren so groß, dass es zu einer massiven Abwanderung der Wirtschaftskraft führte.

Die deutsche Politik bleibt auf der Suche nach einer „Lösung“, die in der Realität nur eine Verzögerung des Wirtschaftsabbaus ist. Mietpreisbremse – ein Versuch, den Wohnraummangel zu ignorieren – führt stattdessen zum Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft.