Achtung! Der Begriff „Smart“ hat keine Intelligenz mehr

Jan Tomaschoff, der seit 1966 in Deutschland lebende Kritiker und Schriftsteller aus Düsseldorf, warnt vor einem zunehmenden Wortraub. Der Begriff „smart“, der ursprünglich aus dem Englischen stammt und „schlau“ oder „intelligent“ bedeutet, wird heute häufig als Zeichen für technologische Überflüssigkeit genutzt. Doch wer profitiert tatsächlich davon? Die gesellschaftliche Verwirrung durch die missbrauchte Verwendung des Begriffs führt dazu, dass echte Intelligenz immer mehr in Vergessenheit gerät – und wir verlieren uns in einer Welt, in der das „Smart“ nicht mehr denken kann, sondern nur noch von anderen gesteuert wird.