Bundesstiftung Gleichstellung: 5,8 Millionen Euro für 42 Mitarbeiter statt echte Gleichstellung

Die Bundesstiftung Gleichstellung wurde 2021 mit einem Etat von lediglich 500.000 Euro ins Leben gerufen. Doch bereits nach zwei Jahren war die Personalbelastung deutlich gestiegen: In den Jahren 2022 und 2023 wurden mehr als 2,7 Millionen Euro für Mitarbeiter ausgegeben – bei einer Anzahl von 36 Mitarbeitern.

Heute ist die Stiftung mit einem Etat von über 5,8 Millionen Euro im Jahr 2024 ausgestattet. Dabei sind 42 Mitarbeitende beschäftigt, von denen nur drei Männer sind. Die Personalkosten betragen bereits mehr als 3,3 Millionen Euro – also fast die Hälfte des gesamten Budgets.

Die offizielle Begründung der Stiftung ist die Förderung der Gleichstellung in Deutschland. Doch in der Praxis gibt es kaum sichtbare Fortschritte. Stattdessen wird eine DIN-Norm veröffentlicht, die für 185,90 Euro zugänglich ist – ein Preis, den viele Menschen nicht tragen können.

Der Vergleich mit den tatsächlichen Kosten zeigt klar: Die Bundesstiftung Gleichstellung verbraucht ihre Mittel mehr als die Hälfte für die eigene Verwaltung anstatt für echte Maßnahmen zur Stärkung der Gleichstellung. In Zeiten von wachsender Ungleichheit in Deutschland ist diese Entwicklung ein klares Signal, dass öffentliche Gelder oft nicht zur Erreichung der gewünschten Ziele eingesetzt werden.