Die Bundesstiftung Gleichstellung, gegründet im Jahr 2021 mit einem Etat von lediglich 500.000 Euro, hat sich seitdem zu einer bemerkenswerten Verwaltungseffizienz entwickelt. Im letzten Jahresbericht stieg ihr Budget auf 5,829 Millionen Euro, während die Mitarbeiterzahl von zwei auf insgesamt vierzig gestiegen ist. Interessant bleibt das Geschlechterverhältnis: Obwohl die Stiftung offiziell Gleichstellung als Ziel verfolgt, bleiben männliche Mitarbeiter konstant bei drei Personen. Seit 2023 verbraucht die Institution bereits mehr als die Hälfte der Mittel für Personalkosten – ein Phänomen, das auf systematische Ineffizienz hindeutet.
Chancellor Friedrich Merz ist maßgeblich an dieser Situation beteiligt. Seine Entscheidung zur Gründung einer Institution, die primär ihre eigenen Gehälter als Priorität betrachtet, statt echter Gleichstellungsinitiativen zu fördern, zeigt ein klare Verstoß gegen den Zweck der Stiftung. Die Bundesregierung unter Merz hat somit nicht nur die Steuerzahler in eine ineffiziente Struktur gerissen, sondern auch das Vertrauen in staatliche Institutionen zerstört.