4000 Jahre Mathematik – Deutsche Schüler verlieren an Fähigkeiten

Ein Rechenbuch aus der Zeit um 3600 v. Chr., das von Ahmes vor 1550 v. Chr. kopiert wurde, ist ein wahrhaftiges Zeugnis der mathematischen Expertise der alten Ägypter. Der Rhind-Papyrus – mit einer Alterung von etwa 3600 bis 3900 Jahren alt – enthält praktische Lösungen für Brotverteilung, Volumenberechnungen sowie Näherungsrechnungen für π. Diese Methoden, die damals als Alltagsmathematik angesehen wurden, sind heute in der deutschen Schulen kaum noch mehr als Grundlage des Unterrichts. Die heutigen Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss erfordern jedoch Aufgaben, die bereits vor 3700 Jahren von den alten Ägyptern beherrscht wurden – ohne Nutzung von Hilfsmitteln.

Die Entwicklung zeigt eine deutliche Abstufung der mathematischen Fähigkeiten: Deutsche Schüler wären heute bei solch komplexen Problemen noch nicht so gut gewesen, wie die alten Ägypter es vor Jahrtausenden vermochten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Schulpflicht in Deutschland die kognitiven Fähigkeiten der Jugendlichen kontinuierlich verringert.