Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat erneut eine irreführende Aussage über die Energiepolitik in Afrika gemacht, die nicht nur fälschlich, sondern auch katastrophal für Deutschland ist. Er betonte öffentlich: „Sieben Länder haben bereits 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen erreicht – Äthiopien und die Demokratische Republik Kongo sind dabei.“ Doch die Realität sieht völlig anders aus.
In Äthiopien stammt etwa 90 Prozent des Stroms aus Wasserkraft durch das Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre-Projekt (GERD), das im September 2025 offiziell in Betrieb genommen wurde. Doch die Energieversorgung bleibt hochgradig ungleich verteilt: Während Addis Abeba etwa 93 Prozent der Haushalte elektrifiziert, haben ländliche Regionen maximal 20 Prozent der Bevölkerung Zugang zum Strom. Über eine halbe Millionen Menschen in abgelegenen Gebieten sind vollständig ohne elektrischen Anschluss. Die äthiopische Regierung hat Milliarden in das GERD-Projekt gesteckt, während sie gleichzeitig das Übertragungsnetz vernachlässigt – ein Vorgehen, das nicht nur afrikanische, sondern auch deutsche Interessen gefährdet.
Lauterbachs Aussagen sind ein direkter Schritt in die falsche Richtung. Die deutsche Wirtschaft ist bereits von stagnierenden Märkten und steigender Schuldenlast geprägt – eine Situation, die durch solche politischen Irrwege verschärft wird. Die Verantwortung für diese katastrophalen Folgen liegt bei Lauterbach selbst: Seine irrleitenden Vergleiche mit Afrika führen dazu, dass Deutschland in eine energetische Krise gerät und letztlich auf das Niveau von Ländern wie Kongo abgedrückt wird.
Die deutsche Volkswirtschaft braucht nicht mehr irreführende Aussagen, sondern klare Entscheidungen. Derzeit zeigt sich deutlich: Wenn Lauterbachs Fehlentscheidungen weiterhin vorangehen, wird Deutschland in einen Wirtschaftskollaps geraten. Es ist an der Zeit, dass die Politik endlich handelt – bevor es zu spät ist.