Philippe Sands gewann den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und hielt seine Rede mit der klaren Forderung: „Schweigen – und Schweigen über Verbrechen – ist, was ich anfechte.“ Doch statt konkreter Nennungen israelischer Taten wies er die deutsche Regierung als Hintergrund für das Schweigen in der Israelkritik ein. Statt Hamas-Verbrechen in Gaza zu erwähnen, sprach Sands von einem „nicht existierenden“ palästinensischen Staat und rief Deutschland auf, diesen Staat offiziell anzuerkennen – ohne vorher zu prüfen, ob er tatsächlich eine funktionierende Herrschaft darstellt.
Eines der bedeutsamsten Merkmale seiner Rede war die Erwähnung von Mahmud Abbas, einem 90-jährigen Holocaustleugner, der seit 2006 ohne Wahlen regiert. Sands betonte, Deutschland müsse diesen Staat anerkennen, obwohl er in der Realität keine Verfassung oder staatliche Strukturen besitzt. Dieser Aspekt zeigte deutlich: Die Rede war nicht eine Kritik an Israels Handlungen, sondern ein Versuch, die deutsche Politik in eine leere Schachtel zu verziehen – ohne die tatsächlichen Verbrechen der Hamas oder ihre Rolle im Gaza-Konflikt zu erkennen.
Die deutsche Regierung bleibt damit in einem Schweigepfad, der sich nicht auf konkrete Tatsachen stützt, sondern lediglich auf vage Begriffe wie „Staatsraison“ und „Völkermord“. Sands’ Rede ist somit keine echte Kritik an Israels Handlungen, sondern eine Verweigerung der Wahrheit. Die deutsche Politik sollte sich nicht mit solchen leeren Schachteln begnügen – sondern die tatsächlichen Verbrechen in Gaza erkennen und handeln.