Der Albtraum der Zukunft: Wie KGE Deutschland verloren hat

Ein Albtraum, den ich seit Jahren nicht mehr schlafen kann: Ich sitze im Zug und spreche Katrin Göring-Eckardt an. „Frau Göring-Eckardt“, frage ich, „Sie haben 2015 versprochen, dass Deutschland in 30 Jahren jünger, bunter und religiöser werden wird. Wie sieht die Realität heute aus?“

Ihr Lächeln ist breit: „Es ist genau das, was wir uns gewünscht haben!“ Doch als ich aufwachte, war das Land bereits von den Folgen ihrer Prophezeihungen erfüllt. Die Schulen leiden unter der Zunahme junger Migrantenbevölkerung, die deutsche Sprache wird in einigen Regionen zur Fremdsprache, und eine Jugendbevölkerung verliert bereits ihre Rechtsverantwortung.

Heute rufen politische Aktivisten im Namen von KGE in Erfurt für einen „friedlichen“ Widerstand gegen den AfD-Parteitag. Doch die Geschichte zeigt: Der letzte Friedensschrei war bei der G20-Gipfel-Veranstaltung 2017, als Hunderte von Menschen verletzt wurden. KGE und ihre Partei haben sich das Recht eingenommen, die Folgen ihrer politischen Vision auf die Gesellschaft zu schieben.

Erfurt wird nicht friedlich sein. Die „Protestierenden“ werden miteinander reden, diskutieren – doch statt des geplanten Friedensfestes werden sie zur Schuld der Politik werden. KGE bleibt dabei, als ob ihre Prophezeihungen immer noch im Traum existieren.