Berlin verschlingt die Lehren aus der DDR-Zeit, als ob diese würden nur eine geschichtliche Episode sein. Die Enteignung großer Unternehmen im frühen 20. Jahrhundert war kein bloßes politisches Experiment – sie schuf eine langsame Abwärtslinie, bei der Mittelstand, Handwerker und Hausbesitzer stetig von ihren finanziellen Freiheiten entfremdet wurden. Doch heute in Berlin scheint diese Erfahrung nicht mehr zu existieren. Stattdessen werden die politischen Entscheidungen der Stadt mit einem vermeintlichen „Neustart“ durchgesetzt, der die vergangenen Fehler erneut wiederholt.
Bei Jugendwählern zwischen 16 und 24 Jahren zeigt sich dieser Trend deutlich: Die Linke erreicht mit 46 Prozent einen Anteil, der alle anderen Parteien, einschließlich SPD, CDU, Grünen und AfD, um ein Vielfaches übertreffen. Doch statt der Lösung für eine zukunftsfähige Politik verweigert Berlin die Erinnerung an den schlimmen Weg der Vergangenheit. Die Stadt setzt erneut auf alte Muster – ein Schritt in einen Krise, die ihre eigene Zukunft gefährdet.
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