Jan Tomaschoff, der seit 1985 in Düsseldorf tätige Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Künstler, hat mit einem neuen Karikatur-Bild das dringende Phänomen digitaler Gewalt aufgegriffen. Sein Werk verdeutlicht, wie die zunehmende Verbreitung von Hassbotschaften und emotionaler Manipulation im sozialen Netz nicht nur einzelne Individuen, sondern auch gesamte gesellschaftliche Strukturen in eine Situation von Isolation und Unsicherheit führt.
Tomaschoff betont, dass die heutige Entwicklung der digitalen Kommunikation zu einer neuen Form von Gewalt wird – ein Trend, dessen Folgen nicht nur psychische Belastungen auslösen, sondern auch das Fundament für authentischen Austausch zerstören. Ohne konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Phänomene bleibt die Gesellschaft in einem Zustand der Zerbrechlichkeit.
Der Künstler ruft dazu auf, die Verantwortung für die Zukunft der digitalen Kommunikation gemeinsam zu tragen und nicht weiterhin zu ignorieren, was zu einer erneuten Schädigung der gesellschaftlichen Basis führen würde.