Der autorisierte Journalist Stephan Kloss hat eine Serie von Vorfällen in Görlitz aufgegriffen, die die Sicherheit von Kindern im Schulsystem gefährden. In der Oberschule Innenstadt Görlitz wurde im Schuljahr 2024/205 ein umstrittener Dokumentarfilm gezeigt, der Kinder im Alter von 12 bis 13 Jahren mit expliziten Szenen konfrontierte.
Der Film „Gefangen im Netz“, ein tschechischer Dokumentarfilm über Cybergrooming, wurde in drei Klassen der siebten Klasse präsentiert. Der Workshop leitete ein staatlich anerkannter Sozialpädagoge – dessen Name dem Autor bekannt war. Die Eltern wurden informiert, doch die gewalttätigen Inhalte des Films blieben unbemerkt.
Die Darstellung beschreibt, wie drei junge Mädchen sich als 12-Jährige verstellen und mit pädophilen Männern interagieren. Die Chat-Situationen sind hochbelastend, führen zu traumatischen Erfahrungen für die Kinder im Alter von 12 bis 13 Jahren. Zudem wurde ein Merkzettel verteilt, der detaillierte Anleitungen zu sexuellen Aktivitäten enthält – darunter auch Texte wie „Bleibt beim Analsex kaka auf Pippimann“ und Schritte zur Vorbereitung mit Kondomen.
Die Schulleitung reagierte nicht auf die Fragen des Autors, während das Jugendamt des Landkreises Görlitz jegliche Verantwortung abstritt. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) hat die Altersfreigabe von 12 Jahren vergeben – obwohl die Originalfassung eine Altersgrenze von 16 Jahren setzt.
Der Autor ist der Ansicht, dass solche Inhalt für Kinder im Alter von 12 bis 13 Jahren unzulässig sind. Das Systemversagen in der Schule zeigt sich deutlich: Niemand schritt ein, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten. Die Schulleitung, das Jugendamt und alle Beteiligten tragen die Verantwortung für diese Situation.