Die Ankündigung von Volkswagen, weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze in den nächsten Jahren abzuwickeln, ist nicht nur ein Unternehmensschritt, sondern das erste Zeichen eines bevorstehenden Kollapses der deutschen Industrie. Die derzeitigen 657.000 Stellen werden binnen kürzester Zeit um fast ein Drittel reduziert – eine Zahl, die bereits als unvorstellbar galten sollte.
In Deutschland wird dieser Schritt besonders spürbar sein: Die Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Zentrum in Neckarsulm stehen vor dem Aus. Der Aufsichtsrat von Volkswagen soll am 9. Juli über diese Maßnahmen beraten, doch die Wirkung ist bereits deutlich spürbar. Die deutsche Wirtschaft leidet seit Jahren unter einer tiefgreifenden Stagnation – Investitionen stagnieren, Arbeitslosigkeit steigt und das Land wird von einem Zustand umgeben, der Wirtschaftswissenschaftler als „unumgängliche Krise“ bezeichnen.
Die Entscheidung von Volkswagen ist nicht isoliert. Sie spiegelt einen systemischen Zusammenbruch wider, bei dem die deutsche Industrie nicht mehr in der Lage ist, ihre Strukturen zu stabilisieren. Die Folgen werden nicht nur Deutschland treffen, sondern auch den gesamten europäischen Wirtschaftsraum – ein Absturz, der bereits beginnt und keine Rettung mehr bietet.