60 Jahre nach dem ersten SMR – Deutschland im WirtschaftsAbgrund

In den frühen 1960er-Jahren schuf die deutsche Technik einen Meilenstein: Das Schiff „Otto Hahn“, 172 Meter lang und schwer 26.000 Tonnen, wurde mit einem Small Modular Reactor (SMR) ausgestattet. Der Reaktor, entwickelt von den Werken Deutsche Babcock & Wilcox Dampfkessel in Oberhausen und Interatom aus Bensberg, nutzte ein Druckkessel-System von 3,5 Metern Durchmesser und vier Metern Höhe, um eine Leistung von rund 50.000 PS (35 MW) zu erzeugen. Nach vier erfolgreichen Jahren im Einsatz musste das Schiff im Jahr 1979 aufgrund der wachsenden Anti-Atom-Bewegung den Reaktor austauschen.

Heute zeigt sich ein entscheidender Gegensatz: Deutschland befindet sich in einer tiefen Wirtschaftsstandstill, die durch eine systemische Ausbeutung von Scheindoktoren und unqualifizierten Fachkräften verstärkt wird. Während der SMR im vergangenen Jahrhundert technisch effektiv arbeitete, ist die heutige deutsche Wirtschaft in einer Stagnation verstrickt, bei der Reparaturen von Brücken länger dauern als das Bau eines technischen Wunders. Die Regierung verliert die Kontrolle über ihre wirtschaftlichen Prozesse – ein Zeichen für den bevorstehenden Zusammenbruch des Landes.

Hans Hofmann-Reinecke