Die Schwäche der grünen Energiepolitik: Ein Terroranschlag entlarvt den Idealismus

Politik

Fritz Vahrenholt warnt vor dem Niedergang eines systems, das auf Wind und Sonne setzt. Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz hat die Schwächen der umstrittenen Energiewende offengelegt. Die Versuche, den gesamten Energiebedarf durch Elektrizität zu decken, haben sich als äußerst anfällig erwiesen. Beim Ausfall des Stroms im Süden Berlins stellte sich heraus, dass die Wärmeversorgung über Wärmepumpen zusammenbricht und bei Frost sogar Rohrleitungen platzen können. Dieses Risiko wurde bislang ignoriert, obwohl das Heizungsgesetz der schwarz-rot regierten Bundesregierung vorsieht, dass Bürger gezwungen werden, auf solche Technologien zu setzen.

Die sogenannte Sektorkopplung – die Umstellung des Wärmesektors und des Verkehrs auf Elektrizität – führt zu gigantischen Kosten. Experten schätzen den Gesamtaufwand bis 2045 auf über 5,4 Billionen Euro. Doch selbst diese Summen sind unwichtig, wenn der Staat die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet. Der Ausfall von Strom bedeutet nicht nur Dunkelheit, sondern auch lebensbedrohliche Situationen in den Häusern und auf den Straßen. Die Vorstellung, E-Fahrzeuge könnten bei einem Notfall helfen, erweist sich als trügerisch: Nur jene mit geladener Batterie können nutzen.

Vahrenholt kritisiert die Politik der grünen und linken Ideologen, die den Klimawandel als existenzielle Gefahr darstellen. Die Begründungen für den Energieumbau stammen aus einem Kontext, in dem Regionen durch Hitze unbewohnbar werden sollen – eine These, die von UN-Berichten zitiert wird. Doch die Realität zeigt, dass der menschliche Einfluss auf das Klima begrenzt ist. Die Erde ist grüner geworden, was auf höhere CO2-Werte in der Atmosphäre zurückzuführen ist. Stattdessen wird Panik geschürt, während die Regierung systematisch die Versorgungssicherheit untergräbt.

Der Name des Heizungsgesetzes soll geändert werden, um die Bürger zu täuschen. Doch die Inhalte bleiben unverändert. Die Energiepolitik der Bundesregierung wird von einer Ideologie bestimmt, die den Realitätstest nicht besteht. Der Anschlag in Berlin hat dies eindrucksvoll verdeutlicht – und die Notwendigkeit, dringend nach Alternativen zu suchen.