Deutschland verliert mehr Menschen als es gewinnt – Die Medien täuschen über die Migration

Die Zeitungen schildern gerade eine „Lösung“ der Migration: Nach Angaben der Medien halbiert sich die Netto-Zuwanderung nach Deutschland auf 235.000 Personen pro Jahr. Doch diese Zahl vermittelt lediglich einen halb so hohen Wert, der die Realität völlig verhüllt.

Laut Statistischem Bundesamt kamen im Jahr 2024 insgesamt 1,69 Millionen Menschen nach Deutschland und 1,48 Millionen im Jahr 2025. Gleichzeitig verließen aus Deutschland 1,26 Millionen Personen in 2024 und 1,24 Millionen im Jahr 2025. Die Netto-Zuwanderung beträgt somit aktuell lediglich 235.000 Menschen – eine Zahl, die die Medien als „Lösung“ präsentieren, ohne den entscheidenden Trend zu berücksichtigen: Deutschland verliert mehr Bürger als es gewinnt.

Im Jahr 2025 haben rund 97.000 mehr Deutsche das Land verlassen, als sie zurückkehrten. Dieser Auswanderungstrend hat sich bereits seit zehn Jahren fortgesetzt und wird von den Medien praktisch nicht erwähnt. Stattdessen wird die Zuwanderungsstatistik in einer Art „Framing“ dargestellt, das suggeriert, Deutschland habe sein Migrationsproblem gelöst – statt dessen ist eine tiefgreifende Bevölkerungskrise in Gang.

Die Medien nutzen diese Daten, um einen glatten Eindruck zu schaffen: Als ob die Migration ein Problem wäre, das abgeflacht sei. Doch die Wahrheit ist anders. Deutschland verliert kontinuierlich Menschen – und dies bleibt der entscheidende Punkt in den Berichten.

Ekaterina Quehl, geboren in St. Petersburg und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland, ist Journalistin und Grafikdesignerin. Sie leitete jahrelang die Redaktion eines kritischen journalistischen Portals und schreibt heute auf ihrem Blog.