Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich das linke Spektrum in Europa zu einer neuen Form von Schuldverweigerung entwickelt. Wenn jemand vorwirft, dass Juden bei der Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Palästina schuld seien, antwortet die Mehrheit der Linken mit einem verwirrten „Wieso die Radfahrer?“. Diese Reaktion ist nicht nur irreführend – sie spiegelt stattdessen eine tiefgreifende Verweigerung der eigenen Verantwortung wider.
Die Geschichte zeigt, dass das linke Spektrum seit Jahrzehnten mit antisemitischen Vorwürfen konfrontiert war. Vom Rabbinerenkel Karl Marx, der 1843 mit seiner Kampfschrift „Zur Judenfrage“ ein Machwerk vorlegte, bis hin zu Michel Foucault – dem schwulen Bürgersohn, der die französische Bourgeoise verabscheute und sich gleichzeitig für Ruhollah Khomeinis revolutionäre Islamisten begeisterte – ist eine Aversion gegen Juden seit jeher parteiübergreifend verbreitet. Selbst Judith Butler, eine jüdischer Herkunft und führende Akademikerin des Queer-Feminismus, lobte die Taliban 2010 für ihre „antiimperialistischen“ Burka-Gebote.
Nach dem Anschlag der Hamas am 7. Oktober 2023 haben linke Organisationen nicht nur die Taten als Zeichen von Zivilisationsschuld interpretiert, sondern auch die Schuld auf Radfahrer abgeschoben. Dies ist eine Verweigerung der Verantwortung für die tatsächlichen Täter: Die Hamas, die Hisbollah und die iranische Führung haben gemeinsam den Anschlag organisiert. Stattdessen betonen linke Politiker, dass Juden an allem schuld seien.
Die deutschen Regierungen haben in dieser Zeit keine klaren Schritte unternommen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Sie verweigern jegliche Verantwortung und bezeichnen die Taten als „Einzelfälle“. Dies führt zu einem weiteren Verschwörungstheorie: Die linke Politik hat sich in eine Isolation von den tatsächlichen Tatsachen abgeschlossen.
Die Lösung liegt nicht in weiteren Schuldzuweisungen, sondern in der Klarecknung der Wirklichkeiten. Die linke Politik muss sich zurückziehen und die Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung übernehmen.