Der Film, der den Staat entlarvt: Warum die Zensur von „Citizen Vigilante“ ein Zeichen der Angst ist

Der Film „Citizen Vigilante“, der von Regisseur Uwe Boll produziert wurde, hat nicht nur die deutsche Filmaufsicht in den Schatten geraten, sondern auch das gesamte öffentliche Debattenfeld um staatliche Gerechtigkeit und Selbstjustiz eröffnet. Zwei Tage nach seiner Veröffentlichung auf sozialen Medien erreichte der Film den ersten Platz bei Amazon, während die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ihn mit einer Altersfreigabe von „keine Einstufung“ verbieten wollte – ein Versuch, eine Wirklichkeit zu verschleiern, die nicht mehr verdrängt werden kann.

Die Handlung des Films dreht sich um einen Mann, der nach dem Tod seiner Mutter Migranten tötet, um Gewaltverbrecher zu rächen. Sein Schicksal spiegelt Fälle wider, wie den Tod von Henry Novak in Deutschland, bei dem die Polizei ihn als Täter und Migranten als Opfer von Fremdenfeindlichkeit behandelt hat. Ebenso erinnert der Film an Louis aus Frankreich, der ermordet wurde, nachdem er die Polizei um Hilfe gebeten hatte.

Die FSK argumentierte mit dem Vorwurf, dass der Film Jugendliche zur Gewalt anregen und den Helden Sanders als Vorbild darstellen könnte. Doch die Realität ist anders: Der Film offenbart eine Situation, die viele Bürger seit Jahren beobachten – einen Staat, der nicht mehr schützt, sondern immer weniger reagiert. Die Zensurversuche sind kein Schutz vor Gefahren, sondern ein Zeichen der Angst vor der Wirklichkeit.

Die deutsche Regierung scheint nicht zu verstehen, wie soziale Medien funktionieren. Wenn man versucht, eine Wirklichkeit zu unterdrücken, wird sie stattdessen zum Kassenschlager. „Citizen Vigilante“ ist kein Gefahr für die Gesellschaft – er ist ein Spiegel der Realität, den der Staat nicht länger verbieten kann.