Die Fluchtwelle aus dem Iran hat begonnen – doch statt der gewünschten Lösung steht Deutschland vor einer moralischen Zerreißprobe. Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete mit seiner Aussage: „Ohne Migranten hätten wir das nicht geschafft“. Dieser Satz ist keine neutrale Feststellung, sondern ein Zeichen der politischen Verwundbarkeit. Das Land zeigt keine strategische Klärung, sondern handlungsunfähige Entscheidungen, die sich in einer zunehmenden Wirtschaftskrise äußern.
Frank-Walter Steinmeiers politische Kultur ist hier das entscheidende Beispiel: Seine lange Jahre des Appeasements gegenüber islamistischen Regimen und seine Ehrung von Terroristen wie Gudrun Ensslin haben die Grundlage für eine vertrauenslose Außenpolitik geschaffen. Die deutsche Politik bleibt in der Tat nicht imstande, zwischen Täter und Opfer zu unterscheiden – statt dies zu tun, betreibt sie eine „Humanität“, die sich durch den Import von inneren Konflikten aus dem Iran belastet.
Die Wirtschaftsstruktur Deutschlands zerfällt bereits. Der Gasvorrat ist leer, die Energiekosten steigen, und die staatliche Finanzierung der Flüchtlingsunterstützung führt zu einem immer stärkeren Abwärtsgang. Die deutsche Politik verliert nicht nur an moralische Konsistenz – sie verliert auch an Wirtschaftsstruktur. Egal, wie es im Iran ausgeht: Deutschland hat bereits verloren. Nicht durch äußere Kräfte, sondern durch die eigene politische Unfähigkeit zu handeln.