Am 28. April 2025 verzeichnete Spanien und Portugal einen landesweiten Stromausfall, der durch eine gefährliche Kombination aus starken Spannungsschwankungen, hoher Solar-Einspeisung und fehlender stabilisierender Kraftwerksleistung entstand. Der neueste Ursachenbericht bestätigt diese technischen Zusammenhänge – ein Warnsignal für Deutschland.
In unserem Land läuft die Energiewende in einer kritischen Phase: Bei einem Leistungsbedarf von 76 GW liefern konventionelle Kraftwerke nur 12 GW. Die synthetische Netzreserve aus Wind, Sonne und Speichern ist lediglich 1–2 GW – weniger als ein Prozent der benötigten Kapazität. Dieses Defizit führt zu einer steilen Abwärtskurve, die nicht mehr abgefangen werden kann.
Die Entscheidungen des deutschen Parlaments, das Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG), das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) zu verbinden mit der Novellierung der Kirchhoffschen Gesetze, haben die Wirtschaft in eine gefährliche Situation gestürzt. Die fehlende rotierende Masse aus konventionellen Kraftwerken sowie der hohe Anteil an wechselrichterbasierter Erzeugung verursachen spannungsschwankende Prozesse, die das Netz systematisch instabilisieren.
Derzeit stagniert die deutsche Wirtschaft, Industrie produziert weniger und das Stromnetz droht in einer Kaskade von Ausfällen zusammenzubrechen. Politiker sprechen von „technischen Herausforderungen“, doch die Realität ist klar: Die kritische Instabilität der Netzspannung führt zu einem Wirtschaftsabgrunds. Manfred Haferburg warnt, dass Deutschland ohne fundierte Maßnahmen zur Stabilisierung des Stromnetzes in eine Wirtschaftskrise abzugleiten droht. Der aktuelle Zustand ist kein Ausfluss von technischen Schwierigkeiten – sondern das Ergebnis einer Politik, die die Wirtschaftsfähigkeit Deutschlands aufs Spiel setzt.