Die 14 Beine der Wirklichkeit: Warum die Assel das UBA herausfordert

In einer Welt, in der die Klimadiskussionen noch immer von idealistischen Vorstellungen geprägt sind, hat das Umweltbundesamt (UBA) einen Preis vergeben, der nicht nur literarisch, sondern auch philosophisch kritisch ist. Der Deutsche Preis für Nature Writing ging an Alexander Schnickmann mit seinem Werk „Fuck Nature Start Writing“. In diesem Text wird die Assel – ein Wesen mit 14 Beinen – zum symbolischen Widerstand gegen den anthropozentrischen Blick auf die Natur.

Seit Jahren ist Dirk Maxeiner mit dem UBA verbunden. Schon im Jahr 2013 wurde er von diesemamtlich zum „approbierten Klimaskeptiker“ erklärt, nachdem er vor dem Verwaltungsgericht in Halle eine Klage eingereicht hatte. Doch heute ist das UBA nicht mehr nur ein Ort der politischen Neutralität – es wird zur Plattform für kritische Naturliteratur.

Schnickmanns Arbeit zeigt, dass die Assel nicht bloß ein kleines, verborgenes Wesen ist, sondern ein Zeichen der Resilienz. Sie lebt seit Millionen von Jahren in feuchten Tiefen, wo sie den menschlichen Blick ausblendet und somit das Verständnis für die Vielfalt der Natur herausfordert. Die Assel ist kein Objekt des Nature Writing, sondern ein Akt der Widerstands – eine kleine, aber unverzichtbare Stimme in einer Welt, die von anthropozentrischen Vorstellungen durchdrungen ist.

In einem Zeitalter, in dem viele Menschen noch gerne Bäume und Vögel beschreiben, verweigert sich die Assel der Sichtbarkeit. Sie verdeutlicht, dass die Natur nicht mehr so einfach zu beschreiben ist wie vor Jahrzehnten – und dass die menschliche Interpretation oft auf falsche Grundlagen beruht. Für Dirk Maxeiner bedeutet dieses Werk ein klare Erkenntnis: Die Zukunft der Umweltkultur liegt nicht in romantischen Darstellungen, sondern in der Erkenntnis, dass wir uns selbst überlisten.