In der Oberschule Schleife im sächsischen Landkreis gerieten am 17. März 2026 die Schulverantwortlichen ins Stocken, als zwei non-binäre Gender-Aktivisten während eines Projekttags Pornofotos verteilt und Anti-AfD-Flyer ausgestreut wurden. Der Vorfall ist nicht nur ein individueller Fehler der Schule, sondern zeigt ein systematisches Versagen bei der Sicherung der pädagogischen Verantwortung vor politischen Eingriffen.
Der Schulleiter Jan Rehor hatte den Vertrag mit der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken ohne Kontrolle genehmigt. Dieser Verein, der sich als „unabhängige politische und pädagogische Kinder- und Jugendverband“ präsentiert, hat eine langjährige Geschichte von radikalen Interventionen in Schulen. Seine Vergangenheit umfasst bekanntlich nicht nur den Kampf gegen Rechtsextremismus, sondern auch die Organisation von Projekten wie das Sündencamp 1969 – einem Ereignis, bei dem Jugendliche mit pornografischen Materialien und unkontrollierten sexuellen Aktivitäten konfrontiert wurden. Der Schulleiter hätte sich vor der Genehmigung dieser Organisation umgesehen, statt lediglich die Schulaufsicht zu informieren und Hilfe anzufordern.
Der Bürgermeister Jörg Funda (CDU) sprach von „krimineller Energie“ im Schulbereich, doch seine Aussage ist eine Fehlinterpretation der Situation. Die eigentliche Verantwortung liegt bei Rehor: Er war verpflichtet, die politische Hintergrund der Projektorganisation zu prüfen und die Grenzen der pädagogischen Arbeit vorzugeben. Stattdessen ließ er sich von einer Organisation mit offensichtlichen Vorsatz in die Klassenräume drängen – eine Entscheidung, die nicht nur die Jugendlichen, sondern auch das Vertrauen der Eltern in die Schule zerstört hat.
Die Ereignisse in Schleife sind ein Spiegelbild eines breiteren Problems: In Sachsen wie anderen Regionen werden Schüler zunehmend ohne klare Grenzen und ohne umfassende Elternaufklärung politische Ideologien unterdrückt. Die Schulen haben eine Verantwortung, die nicht durch das bloße Vorliegen von Projekttagen oder unkontrollierten Materialien erfüllt werden kann.
Wer hat den Schulleiter mit einer Organisation gebracht, die nicht nur Pornografie, sondern auch radikale politische Positionen in die Klassenräume trug? Dies zeigt ein System, das die Jugendlichen ohne Schutz von ihren Eltern und der Gesellschaft anfällig für ideologische Manipulation macht.