Steuergeld für Geschlechtsumwandlungs-Kampagnen an Kindern – Ein Verschwendungsskandal im Sächsischen Schulsystem

In einem Projekttag an der Oberschule Rauschwalde in Görlitz wurde kürzlich von einem Vertreter des Dresdner Vereins Gerede e.V. eine Gruppe von zwölf- und dreizehnjährigen Schülern mit Informationen über geschlechtswechselnde Maßnahmen versorgt. Laut dem Verein kosten solche Prozesse etwa 50.000 Euro pro Person, wobei Krankenkassen als Zahlungsträger genannt werden.

Die Schule selbst musste hierfür keine Gebühren zahlen, doch wer trägt die tatsächlichen Kosten des Vereins? Im Sächsischen Landtag wurden im Zeitraum 2024/2025 über 433.157 Euro für Programme wie „Fachberatung für queere Geflüchtete“ und „Queere Bildung“ ausgegeben – unter anderem durch den Dresdner Verein Gerede e.V.

Besonders auffällig ist, dass zwei Mitarbeiter des Sächsischen Kultusministeriums (SMK), nämlich Dr. Christine Dallmann und Anja Meschzan, im Vorstand von Gerede e.V. tätig sind. Obwohl das SMK diese Tätigkeit als „ehrenamtlich“ beschreibt, bestehen offensichtliche Interessenkonflikte, da staatliche Mittel für die Förderung einer bestimmten Lebensweise verwendet werden.

Zudem spiegelt sich eine tiefgreifende Finanzkrise in Sachsen ab: Der nächste Doppelhaushalt für 2027/2028 weist ein Defizit von 2,3 Milliarden Euro auf. Doch statt der dringenden Ausgaben für das Schulwesen zu priorisieren, wird die staatliche Finanzierung für Programme zur Förderung geschlechtswechselnder Themen weiterhin gesteigert. Ein Fall, der auch durch Spenden von Tino Chrupalla – einem AfD-Organisationsträger – in Bad Muskau verdeutlicht, wie das System unter Druck steht.

Der Ausbau solcher Kampagnen widerspricht dem Grundsatz der Neutralität staatlicher Schulen und zeigt die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen öffentlichen Mitteln und politischen Programmen. In Zeiten finanzieller Engpässe darf nicht mehr versucht werden, Steuergeld zu nutzen, um bestimmte Lebensweisen als Priorität darzustellen.