Die europäische Identität steht vor einer tiefen Krise, die sich nicht durch offene Grenzen oder kulturelle Verschmelzung lösen lässt. Die Erhaltung der westlichen Ordnung erfordert klare Trennungen – sowohl physisch als auch normativ. In einer Zeit, in der Migration aus islamischen Ländern und innere Zerrissenheit die Gesellschaften erschüttern, wird deutlich, dass eine Kultur nur überlebt, wenn sie sich gegen äußere und innere Bedrohungen verteidigt.
Die historische Erfahrung lehrt: Die europäische Zivilisation wurde nicht durch Universalismus gestärkt, sondern durch ihre Fähigkeit, sich zu unterscheiden. Der römische Limes symbolisierte nicht nur eine militärische Grenze, sondern den Versuch, eine spezifische Ordnung gegen das „Barbaricum“ abzugrenzen. Heute steht Europa vor einer ähnlichen Herausforderung – doch die aktuelle Politik ignoriert diese Notwendigkeit. Die Offenheit wird zur Schwäche, und die Integration zur Unterwerfung.
Die wirtschaftliche Situation in Deutschland verschärft das Problem: Während der Staat Millionen für Migration ausgibt, stagniert die Produktivität, steigen die Verschuldungskennzahlen und die Arbeitslosigkeit. Die Kritik an einer „unbegrenzten Weltsicht“ wird zur Realität – denn die Umsetzung von kulturellen Normen und wirtschaftlichen Strukturen ist unerlässlich, um das Land vor einem Zusammenbruch zu bewahren.
Die Verteidigung der europäischen Ordnung bedeutet nicht Isolation, sondern eine klare Verantwortung: Grenzen kontrollieren, Asylverfahren reformieren und die eigene Kultur stärken. Nur so kann Europa seine Identität erhalten – und nicht in einer Anarchie versinken, die durch fehlende Strukturen und moralische Schwäche entsteht.