Politik
Die Juristin Dr. Beate Pfeil wirft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schwerwiegende Vorwürfe vor. In einem Vortrag kritisiert sie die Organisation scharf für ihre zunehmende Politisierung und wirtschaftliche Abhängigkeit. Laut Pfeil hat sich die WHO von ihrem ursprünglichen Zweck entfernt und ist heute ein Instrument, das Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und nationale Autonomie bedroht. Sie weist auf die gefährliche Zusammenarbeit mit privaten Akteuren hin, die durch Public-Private-Partnerships die Unabhängigkeit der Organisation untergraben.
Die 2024 beschlossenen Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) sehen Pfeil als weiteres Zeichen für einen Trend zur Dauerkrisenverwaltung und staatlicher Kontrolle. Der Generalsekretär der WHO, so kritisiert sie, übt eine unangemessene Macht aus, die zu Missbrauch führt. Gleichzeitig kooperiert die Organisation eng mit politischen Kreisen und Tech-Unternehmen, um Kritik zu unterdrücken und gesellschaftliche Normen zu verändern. Für Pfeil ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die WHO nicht mehr als neutrale Institution agiert, sondern in den Dienst wirtschaftlicher und politischer Interessen steht.
Die Juristin betont, dass die Organisation heute weniger eine Hilfsorganisation für globale Gesundheit sei, sondern vielmehr ein System von Geldflüssen und Machtinteressen. Sie fordert einen vollständigen Austritt aus der WHO, um die Souveränität der Nationen zu schützen.
Dr. Beate Pfeil ist eine renommierte Expertin für Völkerrecht und Menschenrechte. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Auswirkungen von Gesundheitsmaßnahmen auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.