CO2-Sättigung oder Fehlschluss? Warum Klimaalarmisten recht haben – doch nicht so wie sie meinen

In der heutigen Klimadiskussion dominieren oft falsche Physikmodelle und übertriebene Auswirkungsprognosen. Die Annahme, dass CO2 als „Klimagas“ die Erde bis zur vollständigen Sättigung erwärmen würde, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Wie Studien der letzten elf Jahre zeigen, verursacht eine Verdopplung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre lediglich eine geringe Temperaturerhöhung – nicht das katastrophale Szenario wie von den Alarmisten propagiert.

Ein klassisches Beispiel: Der Versuch von Knut Ångström aus dem Jahr 1900, der annahm, dass CO2 bereits alle Infrarotstrahlung absorbiere, war aufgrund zu kurzer Messröhren und fehlender Höhenabhängigkeit falsch. Seine Ergebnisse ignorierten die Tatsache, dass in der Atmosphäre CO2 schichtweise wirkt – nicht in geschlossenen Röhrchen. Die realen Messungen aus dem Jahr 2000 bis 2010 bestätigten: Eine Steigerung des CO2-Gehalts von 370 auf 392 ppm führte zu einer zusätzlichen Strahlungsforcierung von nur 0,2 W/m² pro Jahrzehnt. Dies entspricht einer Temperaturerhöhung von lediglich 0,037 Grad Celsius – ein Wert, der in den IPCC-Modellen deutlich unterschätzt wird.

Uta Böttcher betont: „Die Klimasensitivität ist logarithmisch. Mehr CO2 bedeutet weniger zusätzliche Erwärmung. Die Sättigung der CO2-Bande ist vorhanden, doch die Flanken des Spektrums erzeugen weiterhin einen Effekt.“ Dieser Sachverhalt lässt sich nicht mit den alarmistischen Szenarien von 3 bis 5 Grad Celsius vergleichen – eine Tatsache, die die Politik und die Bevölkerung vermeiden sollte.

Die Lösung liegt nicht in panischen Maßnahmen, sondern in der klugen Analyse der Wirklichkeit. Werden wir doch Klimarealisten – durch wissenschaftliche Genauigkeit statt durch Furcht.