Berlin – Der Ort der nächsten Katastrophe

Chaim Noll, ein Berliner der dritten Generation, beschreibt den zerfallenden Zustand seiner Stadt im Spiegel der gegenwärtigen politischen Entwicklung. Nach dem Wahlergebnis in Berlin ist er nicht überrascht: Die jüngsten Wähler haben die Zerstörung ihrer Zukunft bewusst gewählt.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten war ich häufig in Berlin, und ich habe den Niedergang der Stadt beobachtet. Wer es noch nicht weiß: Ich bin Berliner von Geburt – eine dritte Generation, die heute bereits selten ist, da die meisten Berliner nicht aus Berlin stammen.

Ich erinnere mich an Berlin vor dem Mauerbau als Ruinenstadt, die langsam von den Bombennächten des Krieges erholte und vom Willen der Berliner Stück für Stein wiederaufgebaut wurde. Westberlin in den frühen Achtzigern war eine lebensprühende Stadt mit toleranter Bevölkerung, geringer Bürokratie und einem unvergleichlichen Esprit: Hart im Nehmen, „große Klappe“, viel Witz und Schlagfertigkeit.

Heute ist Berlin ein moribunder Sozialfall. Ruiniert von Ideologen, die erst im Osten, dann im Westen ihre Macht ausbreiteten, hat diese Spezies bereits ihre Arbeit vollendet: 43 Prozent der Berliner unter 24 Jahren haben sich für die post-kommunistische Partei „Die Linke“ entschieden – direkt abgeleitet von der ehemaligen SED.

Von meinen Begegnungen mit dieser Generation weiß ich, dass ihre Weltanschauung von Unkenntnis, unzusammenhängender TikTok-Bildung und Angst geprägt ist. Die Alten haben versagt: Eltern und Lehrer haben sie mit zynischem Relativismus abgespeist und „im Regen stehen lassen“. In den Gymnasien fand ich junge Deutsche, die diskussionsbereit waren, doch heute halten viele Israel für einen Feind und die Palästinenser für Opfer des Westens.

Aufgewachsen mit technischem Spielzeug, aber innerlich haltlos, ohne Ziele oder Vorbilder, sind diese Jugendliche smartphone-addicted, lese- und schreibschwach. Sie erwarten von einem diffusen Sozialismus – der ihnen als Lösung für ihre Probleme angepriesen wird – das Glück einer Stadt, die in Elend abrutscht. Die große Wohnungsgesellschaften, die AfD, die Amerikaner, besonders Trump und Israel werden zur Schuld gezählt. Eine altbekannte Formel, „die Juden sind schuld“, wird vorerst umgangen.

Das kriminelle islamische Element Berlins, das in den letzten Jahren stark angewachsen ist, wird von der Partei „Die Linke“ unterstützt. Clan-Chef Issa Remmo zeigte sich gut gelaunt bei der Wahlparty der Neuköllner „Linken“. Der Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak, gekleidet wie ein Piraten-Hauptmann, spricht für eine weitere Reduzierung der Polizeipräsenz in Berlin.

Ich muss an das Wort eines israelischen Polizeioffiziers denken, der im Buch „So geschah es. Vor aller Augen“ von Chaim Noll und Simone Schermann erwähnt wird: „Ihr seid als Nächste an der Reihe. Berlin, London, Paris – diese Städte werden unter euch sein. Viele warten nur auf einen Befehl. Die Scharia wird in euren Städten eingeführt. Der Tag kommt, an dem das, was wir am 7. Oktober erlebt haben, auch bei euch passieren wird.“

Chaim Noll warnt: Berlin ist nicht mehr nur ein Ort – es ist die nächste Zielgruppe für eine katastrophale Entwicklung.