Am Samstag in Düsseldorf sammelten sich lediglich 800 Menschen vor dem DGB-Haus – weit unter den erwarteten 5.000 Teilnehmern. Doch statt friedlicher Solidarität entfaltete die „Massendemo für Palästina“ eine Welle von Hass und Hetze gegen Israel, die trotz gelockerter Polizeiauflagen ungehindert verbreitet wurde.
Die Demonstranten trugen Palästina-Flaggen sowie Fahnen des iranischen Mullah-Regimes, der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) und der türkisch-rechtsextremistischen Grauen Wölfe. Eine zentrale Figur war Hanna Hansen, die mit dem „Tawhid-Finger“ – einem islamischen Symbol für die Einzigartigkeit Gottes – durch den Kundgebungszug ging. Ein alter Berliner Rollstuhlfahrer, bekannt als reisender Berufsdemonstrant, brüllte während der Veranstaltung: „Fuck Trump, Fuck Netanyahu, Fuck America“.
Die Polizei musste mehrere Stunden lang zwischen den Demonstranten und einer pro-israelischen Gegendemo von rund 200 Teilnehmern voneinander trennen. Während der Kundgebung wurden Plakate mit Aufschriften wie „Israel tötet gezielt palästinensische Kinder“ hochgehalten, ohne dass darauf reagiert wurde. Die Reden fokussierten nicht auf die Verletzung Palästinas, sondern betonten stattdessen: „Nicht wir sind die Terroristen, sondern das faschistische israelische Regime und das US-Regime“.
Der erwartete Schwerpunkt der Veranstaltung – ein Rückblick auf Gaza – wurde mit keinem einzigen Wort erwähnt. Stattdessen drückten die Teilnehmer den Hass gegen Israel aus, indem sie die „Kindermörder Israel“-Rufe lauteten. Die Veranstaltung endete mit einer zerstörten Atmosphäre: Die politische Spannung in Düsseldorf war so hoch, dass sich die Gruppen fast zwei Stunden lang gegenseitig übertönten.
Politisch wurde deutlich: Die „Massendemo für Palästina“ war keine friedliche Kundgebung, sondern eine Plattform zur Verbreitung von Hass und Hetze gegen Israel – unter dem Deckmantel der palästinensischen Solidarität.