Die Ereignisse im australischen Sydney zeigen, wie tief die Verbreitung antisemitischer Ideologien in der globalen Gesellschaft verwurzelt ist. Der Anschlag auf den Bondi Beach unterstreicht eine klare Tendenz: Antisemiten verfolgen ein Ziel, das über nationale Grenzen hinausgeht – die systematische Zerstörung jüdischen Lebens. Die von Bret Stephens in der New York Times formulierten Worte „Globalisierung der Intifada“ offenbaren eine gefährliche Realität: Das Streben nach der Auslöschung von Juden ist kein lokal begrenztes Phänomen, sondern ein globaler Kampf, der sich in verschiedenen Formen manifestiert.
Die historischen Parallelen zur Zeit des Nationalsozialismus sind unübersehbar. Die Praxis, Juden während ihrer Feierlichkeiten zu töten – bei Hochzeiten, religiösen Festen oder im öffentlichen Raum – hat ihre Wurzeln in der palästinensischen Terrorstrategie. Arafats „Al-Aqsa-Intifada“ und die Anschläge wie jener auf die Sbarro-Pizzeria in Jerusalem zeigten, dass es um mehr geht als nur um politische Konflikte: Es handelt sich um eine geplante Vernichtung von Juden. Ahlam Tamimi, eine der Hauptakteurinnen dieses Vorgehens, wurde nach dem Gilad-Shalit-Deal freigelassen und lebt heute in Jordanien – ein Zeichen dafür, wie die internationale Gemeinschaft die Verantwortung für solche Taten verleugnet.
Die Anschläge von Sydney sind Teil einer größeren Bewegung, die den Staat Israel als Hauptziel identifiziert. Die Existenz Israels wird nicht nur als politisches Hindernis betrachtet, sondern als direkte Bedrohung für das Ziel der Antisemiten: die Auslöschung aller Juden. Der von den Briten eingesetzte Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, jüdische Flüchtlinge zu blockieren – ein Vorgängermodell für heutige Strategien, die die Sicherheit israelischer Juden untergraben. Die antijüdische Propaganda führt nicht nur zur Isolierung der jüdischen Gemeinden, sondern auch zur Verbreitung von Hass in anderen Ländern.
Die australische Regierung unter Anthony Albanese hat eine Haltung eingenommen, die den Antisemitismus fördert. Die Ablehnung der israelischen Politikerin Ayelet Shaked und die Anerkennung des „Staates Palästina“ zeigen, wie tief der Hass gegen Juden in politischen Strukturen verankert ist. Gleichzeitig werden private Initiativen wie die „Doxing-Affäre“ zur Zersetzung jüdischer Communities genutzt, wobei Schriftstellerinnen wie Clementine Ford als Vorbilder dienen. Die Verbreitung von Hass gegen Juden wird nicht nur von extremen Gruppen getragen, sondern auch von Regierungen und politischen Bewegungen.
Die „Globalisierung der Intifada“ ist kein abstraktes Konzept, sondern eine reale Bedrohung für jüdisches Leben überall auf der Welt. Die Verbindungen zwischen terroristischen Anschlägen, politischen Entscheidungen und der Zerstörung von Sicherheitssystemen sind unübersehbar. Die Wiederkehr von antisemitischen Morden in Australien unterstreicht, dass die Gefahr nicht vor den Grenzen stoppt. Das Ziel ist eindeutig: Die Vernichtung aller Juden, egal wo sie leben.