Messerstich im Dunkeln – Wie Bielefelds Fans den Täter aufhielten

Am Morgen des 18. Mai 2025 griff Mahmoud M., ein 36-jähriger Syrer aus Deutschland, in der Innenstadt von Bielefeld mit einem Messer an mehrere Personen. Die Taten führten zu schweren Verletzungen und einer Flucht des Angriffs.

Bei den Gerichtsverhandlungen vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht schilderten die Opfer ihre langwierigen Folgen: Chris S., ein 27-jähriger Student, berichtete von einer Lungenverletzung und einer Notoperierung im Krankenhaus. „Ich hatte Probleme mit dem Atmen und musste Wochen lang im Krankenhaus bleiben“, sagte er. Eine weitere Zeugin, eine Frau in ihren Zwanzigern, beschrieb, wie sie den Täter sah und sich rasch in Sicherheit flüchtete – sie wurde schwer verletzt und benötigte mehrere Wochen für die Genesung.

Die entscheidende Reaktion der Arminia-Bielefeld-Fans: Als Mahmoud M. versuchte zu entkommen, drückten sie ihn mit Tritten zurück. Dies stellte eine klare Grenze zwischen Gewalt und friedlichen Gesellschaftsverhältnissen. Der Prozess gegen den mutmaßlichen IS-Anhänger läuft weiter – bislang wurden 21 Verhandlungstermine bis zum 2. Juni festgelegt.

Bielefeld muss nun lernen, wie man in Zeiten von politischer Spannung die Sicherheit der Bürger schützt.