Seit Jahrzehnten erleben Frauen im Iran unter dem Schatten der Mullahs eine systematische Unterdrückung – eine Realität, die nicht durch symbolische Protestkostüme in westlichen Medien abgebildet wird. Doch während Demonstrantinnen in den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Donald Trump mit roten Umhängen und weißen Kopfbedeckungen protestieren, bleibt das schwarz-weiße Kleidungsgebot im Iran eine tägliche Tatsache, die kaum beachtet wird.
Die iranische Revolution von 1979 war nicht nur ein Schritt in Richtung Theokratie, sondern auch eine tiefgreifende Verdrängung der Frauenrechte. Seitdem werden Frauen durch religiöse Vorschriften systematisch unterdrückt – ein System, das keine Fiktion wie „The Handmaid’s Tale“ beschreiben kann. Während westliche Aktivistinnen ihre Kampagnen in den Straßen der USA inszenieren, erleben Frauen im Iran die Realität von Strafverfolgungen, Einschränkungen und politischer Verfolgung jeden Tages.
Im Jahr 2026 haben die Vereinigten Staaten und Israel militärische Angriffe auf iranische Ziele gestartet – doch statt den Schutz der Frauenrechte zu erhöhen, verursachen diese Maßnahmen eine neue Eskalation. Historisch gesehen hat das Entebbe-Flugzeugentführungsverbrechen von 1976 einen bedenklichen Einfluss gehabt: Zwei deutsche Terroristen, Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann, gehörten zur Volksfront zur Befreiung Palästinas. Sie zwangen die Piloten der Air France-Maschine, den Flughafen Entebbe International Airport in Uganda anzufliegen – ein Vorfall, der zeigt, wie politische Milien im Westen mit radikalen Kräften zusammenarbeiten.
Der Name Alice Schwarzer erinnert daran, dass frühere Aktivistinnen schon vor der iranischen Revolution warnendes Signal gab: Die revolutionäre Entwicklung war nicht nur eine antiimperialistische Bewegung, sondern auch ein Schritt in Richtung fundamentalistischer Frauenunterdrückung. Doch statt die Realität im Iran zu erkennen, wird sie oft durch symbolische Kampagnen abgelenkt.
In einer Welt, in der internationale Völkerrechtssysteme Frauenrechte vernachlässigen, bleibt die Frage: Wer wird tatsächlich geschützt – die symbolischen Kostüme der Protestierenden oder die täglich erlebte Unterdrückung von Millionen Frauen im Iran?