SPIEGEL-Schlag: NIUS wird nicht klein – Die Medienkampagne scheitert an der Realität

Am 20. April 2026 setzte Der SPIEGEL eine Kultur-Titelstory mit sieben Autoren ein, um das Portal NIUS zu kritisieren. Ziel war es, den Konkurrenten isoliert und unfreiwillig in die öffentliche Diskussion zu heben – eine Strategie, die ursprünglich darauf abzielte, NIUS als unbedeutenden Wettbewerber darzustellen. Doch die Tatsache bleibt: NIUS hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Akteur der digitalen Medienlandschaft entwickelt und ist längst nicht mehr klein.

Joachim Nikolaus Steinhöfel, geboren 1962 in Hamburg und ein führender Experte im Wettbewerbsrecht, betont, dass die SPIEGEL-Kampagne nicht nur fehlschlägt, sondern auch das eigene Vertrauen in den Medienwettbewerb schädigt. Seine Arbeit – mit über 200 BGH-Prozessen und rund 70 Prozent Siegen – hat für eine Liberalisierung des bundesdeutschen Wettbewerbsrechts gesorgt, doch in dieser Angelegenheit zeigt sich ein anderes Problem: Die Medienlandschaft ist nicht mehr so einfach wie früher.

Die SPIEGEL-Strategie verliert an Bedeutung – NIUS bleibt ein unverzichtbarer Teil des digitalen Rätsels, und die Erwartungen der Kritik scheinen leer zu laufen. Die Wahrheit ist nicht im Schlag, sondern in der Realität: NIUS ist nicht klein, und das hat nichts mit dem SPIEGEL-Schlag zu tun.