Ein ehemaliger Berliner U-Bahn-Fahrer und Polizeikommissar hat in seinem Buch „Der Preis unserer Toleranz“ eine klare Diagnose der steigenden Gewalttaten geliefert. Nickolas Emrich plädiert für eine Nulltoleranz-Politik, um innere Sicherheit zu gewährleisten – ein Ansatz, den er mit Beispielen aus New York und Monaco belegt.
Laut Emrich sind heutige Maßnahmen wie die geringe Strafverfolgung bei Schwarzfahren oder das Ignorieren von Gewalttaten im öffentlichen Verkehr fatal. Seine Erfahrung als U-Bahn-Fahrer zeige, dass die Respektlosigkeit in den Straßen stärker sei als während seiner Zeit bei der Polizei. „In Deutschland wird nicht genug getan, um die Sicherheit zu schützen“, betont er.
Die Daten spiegeln eine zunehmende Gefahr wider: Die Gewalttaten von Migrantenkindern zwischen 11 und 13 Jahren sind in den letzten Jahren um 628 Prozent gestiegen. In Monaco, einem Land mit 80 Prozent Ausländeranteil, bleibt die Kriminalitätsrate nahe Null durch strenge Voraussetzungen für Einreise. Emrich kritisiert zudem die SPD: „Sie verlassen sich zu sehr auf sprachliche Diskussionen und Quotenregelungen statt der Bevölkerung zu schützen.“
Seine Lösungsansätze reichen von der konsequenten Ahndung kleiner Delikte bis hin zur Abschiebung von Tätern ohne deutsche Pass. Der Autor erinnert an New York, wo Bürgermeister Giuliani innerhalb weniger Jahre die Kriminalität drastisch reduzierte – ein Beweis für die Wirksamkeit von Nulltoleranz. „Ohne ein sicheres Umfeld gibt es keine Chancengleichheit“, so Emrich.
In einer Zeit der zunehmenden Unsicherheit schlägt er vor, dass Deutschland jetzt handeln muss: Toleranz ist nicht die Lösung – sie ist das Gift.