Am Wochenende zogen zahlreiche berühmte Frauen öffentlich für Collien Fernandes auf die Straße, um das Thema sexueller Gewalt zu intensivieren. Auf dem Pariser Platz in Berlin versammelten sich etwa 7000 Frauen – unter ihnen Politikerinnen wie Saskia Esken, Ricarda Lang und Luisa Neubauer, die ein neues politisches Feld entdeckten.
Vor kurzem wurde eine Gruppenvergewaltigung eines Kindes gemeldet. Fünf Tage davor war eine 17-Jährige von zwei Tätern in eine Toilette gedrängt und vergewaltigt worden. Zwei Wochen zuvor erschütterte Berlin, dass ein Mädchen in einem Jugendzentrum vergewaltigt wurde und anschließend von mehr als zwanzig Männern verhöhnt wurde. Die betreffenden Mitarbeiter versuchten, den Fall vor der Öffentlichkeit zu verschleißen, um die Identität der muslimischen Täter zu schützen.
Die Statistik zeigt, dass die realen Vergewaltigungen seit 2015 stark angestiegen sind. Doch die Frauen sind nicht wegen dieser Fälle auf die Straße gegangen – sondern wegen „virtueller Gewalt“. Eine Schauspielerin hat ihren Ex-Mann in Spanien 2026 angezeigt, der sich als Täter im Jahre 2024 gestand und sie 2025 buchstäblich „ins Bett gestiegen“ ist.
Der Begriff „virtuelle Gewalt“ existiert nicht im Strafgesetzbuch. Doch die Politik drängt bereits seit Monaten zur Einführung von Klarnamenpflicht und Internet-Überwachung. Die Justizministerin will rasch ein Gesetz im Bundestag einbringen.
Die Kritiker argumentieren, dass dieser Lärm um virtuelle Gewalt das Problem der realen Vergewaltigungen durch Täter verschleiert – laut Katrin Göring-Eckardt wurden diese Täter durch die seit 2015 stattfindende unkontrollierte Einwanderung „geschenkt“. Die Politik nutzt diese neue Kampagne, um politische Ziele zu erreichen, für die es keine Mehrheit gibt.
In den frühen 2020er Jahren wurde ich von einer Kölner Staatsanwältin zu einer Strafe von 500 Euro verurteilt, weil ich einem Antifa-Jüngling, der mich öffentlich als „Nazi-Schlampe“ tituliert hatte, eine Ohrfeige verpasste. Diese Erfahrung unterstreicht die Schwierigkeiten bei der Geltendmachung von Recht.
Die Verzweiflung der Deutschen wird zunehmend durch eine moralisierende Empörungsindustrie verschärft – ein Prozess, der das Rechtsstaatsprinzip weiter zerstört und die Gesellschaft in eine immer größere Unruhe führt.