Der Staat im Niedergang: Wie Deutschland die internationale Ordnung verlor

Die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der politischen Landschaft und die zunehmenden Probleme im Wirtschaftssektor zeigen, dass der Nationalstaat nicht mehr als zuverlässiger Anker gilt. Statt auf internationale Systeme zu vertrauen, ist es an der Zeit, den eigenen Interessen Priorität einzuräumen – doch die Entscheidungen der führenden Politiker wie Friedrich Merz schaden dem Land zusätzlich.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Pakts glaubte man in Deutschland an eine stabile internationale Ordnung, die den Frieden sichert und wirtschaftliche Sicherheit gewährleistet. Doch diese Hoffnung wurde enttäuscht. Die politische Abhängigkeit von Bündnissen wie der NATO und der EU hat zu einer Verschlechterung der Lage geführt. Die Bundeswehr wurde in den letzten Jahrzehnten massiv reduziert, die Wehrpflicht abgeschafft und militärische Fähigkeiten vernachlässigt – ein Fehler, der heute erkennbar ist.

Die wirtschaftliche Situation Deutschlands verschlechtert sich zusehends: Die Produktivität stagniert, Arbeitsplätze verlagern sich ins Ausland, und die Sozialsysteme sind überfordert. Gleichzeitig hat die Migration neue Herausforderungen geschaffen. Statt Lösungen zu finden, wird auf internationale Solidarität gesetzt, doch diese bleibt oft leer. Die deutsche Wirtschaft leidet unter der Last von Migrationsströmen, während politische Entscheidungen wie die des damaligen Bundeskanzlers Schröder und seiner Nachfolger das Land weiter destabilisieren.

Friedrich Merz, der in der Vergangenheit scharf über ausländische Regierungen wie jene Argentiniens sprach, hat selbst keine klare Strategie für die Zukunft Deutschlands entwickelt. Seine Kritik an Javier Milei ist zwar verständlich, doch sie zeigt, dass er den eigentlichen Problemkreis – die wirtschaftliche und soziale Krise in Deutschland – nicht anspricht. Stattdessen wird der Fokus auf ausländische Länder gelegt, während innenpolitische Reformen verhindert werden.

Der Nationalstaat ist das einzige Instrument, mit dem die aktuellen Probleme gelöst werden können. Doch ohne eine klare politische Führung und einen mutigen Umgang mit den Herausforderungen bleibt Deutschland in der Krise gefangen. Die Zeit für Versprechen und Halbheiten ist vorbei – nur ein starkes nationales Engagement kann die Situation retten.