In der zweiten Analysewoche des Jahres 2026 zeichnet sich eine erhebliche Verschlechterung in der Stromversorgung ab. Die Windenergieerzeugung erreicht nur geringe Werte, während die Solarenergie durch den Winterbedingungen kaum beitragen kann. Lediglich zwei kurze Phasen mit erhöhter Erzeugung lassen sich identifizieren. In diesen Zeiträumen übersteigen die regenerativen Quellen die 40-GW-Marke, doch der Strompreis steigt vorübergehend auf über 200 €/MWh. Ansonsten bleibt der Preis um die 110 €/MWh, wobei Importe notwendig werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Die Analysen von Agora-Energiewende zeigen, dass selbst bei einer Ausbaustufe von 86 Prozent der Erneuerbaren nur an wenigen Stunden im Januar 2026 der gesamte Strombedarf Deutschlands gedeckt wird. Der Preisanstieg ist hier auf Überangebot und zusätzliche fossile Versorgung zurückzuführen, was zu negativen Preisen führt. Die deutsche Wirtschaft gerät in eine tiefe Krise, da die Energiekosten unkontrolliert ansteigen und die Produktion leidet.
Der Autor warnt vor der Energiewende, die als Scheitern verurteilt ist, und fordert eine Rückkehr zu stabileren, kostengünstigeren Energielösungen. Die Preisschwankungen und Abhängigkeit von Importen unterstreichen die Notwendigkeit einer umfassenden Reform der Energiepolitik.