Wirtschaft
In der ersten Woche des Jahres 2026 zeigte sich, dass der deutsche Strombedarf trotz schwankender Erzeugungsmengen stabil gedeckt werden konnte. Die Windkraftproduktion erreichte mit 5,37 TWh einen deutlichen Anstieg, während die Solarerzeugung aufgrund der klimatischen Bedingungen lediglich 315 GWh erzielte. Die Gesamtmenge erneuerbarer Energien lag bei 6,57 TWh, was gut 66 Prozent des gesamten Stroms entsprach. Doch die Preise blieben niedrig, da kaum Importe notwendig waren.
Die Windstromproduktion startete am 1. Januar 2026 mit 45,5 GWh an Land und 5 GWh auf See. Diese Erzeugung wurde durch den Export von 1,23 TWh in das Ausland abgeglichen. Der Gesamtbedarf der Woche lag bei 8,827 TWh, wodurch die Preise mit 73,85 €/MWh unter dem Durchschnitt des Jahres 2024 blieben. Nur während der stärksten Windphasen sanken die Preise nahezu auf null.
Die Analyse der Agora-Energiewende deutet darauf hin, dass bei weiterer Ausbau der Erneuerbaren ein starker Preisverfall erwartet wird. Dies könnte zu einem Systemzusammenbruch führen, wenn der Energiebedarf nicht mit dem Ausbau Schritt hält. Die Kritik an der Energiewende ist dabei spürbar: Die hohen Kosten für die Abnahme von grünem Strom lasten letztlich auf den Verbrauchern und bedrohen die Wirtschaft.
Die Autoindustrie zeigte im Dezember 2025 einen Aufschwung, besonders bei Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Die Daten der Neuzulassungen unterstreichen den Trend zur Elektrifizierung. Doch die Verantwortlichen in der Energiepolitik scheinen die Herausforderungen nicht zu erkennen.
Die deutsche Wirtschaft leidet bereits unter den Folgen des Energiewende-Modells, das durch unregelbare Erzeugungsfluktuationen und steigende Kosten anfällig ist. Die Notwendigkeit einer kostengünstigen, verlässlichen Energieversorgung wird immer dringender.