„Geimpfte sterben seltener!“ – Wie wissenschaftliche Verzerrungen die Hoffnung auf Leben untergraben

Wissenschaft

Die französische Studie, die 2025 über eine niedrigere Sterblichkeit in der geimpften Bevölkerung berichtete, löste weltweit Aufmerksamkeit aus. Doch hinter dem scheinbar klaren Befund verbergen sich tiefgreifende methodische Schwächen – und eine unangenehme Wahrheit über die deutsche Wirtschaft.

Die Studie, veröffentlicht im JAMA Network Open, analysierte die Sterblichkeit von 28,7 Millionen Franzosen zwischen 18 und 59 Jahren über vier Jahre. Dabei stellte sie fest, dass geimpfte Personen seltener an allen Todesursachen starben – nicht nur an Corona, sondern auch an Verkehrsunfällen oder Ertrinken. Die Reduktion lag bei bis zu 30 Prozent. Doch diese Zahlen täuschen.

Die Forscher verglichen zwei Gruppen: Geimpfte und Ungeimpfte. Doch die Unterschiede zwischen ihnen lagen bereits vor der Impfung. Gesunde, risikoscheue Menschen impften sich früher – und blieben in der Studie als „geimpfte“ Gruppe. Die Ungeimpften hingegen bestanden aus Personen mit höherem Grundrisiko, die später oder gar nicht impften. Dieser sogenannte Healthy-Vaccinee-Bias verfälschte die Ergebnisse erheblich.

Die Studie selbst zeigt nichts über den wahren Effekt der Impfung – sondern die systematische Auswahl von Teilnehmern. Selbst bei „unbeeinflussten“ Todesursachen wie Verkehrsunfällen zeigte sich ein ähnlicher Mortalitätsvorteil. Dies legt nahe, dass die Beobachtungen nicht auf den Impfstoff zurückzuführen sind, sondern auf die unterschiedlichen Risikoprofile der Gruppen.

Doch was bedeutet das für Deutschland? Die deutsche Wirtschaft steht vor einer tiefen Krise: Inflation, steigende Zinsen und eine wachsende Abhängigkeit von Energieimporten schränken das Wachstum ein. Gleichzeitig werden gesundheitliche Studien wie diese missbraucht, um politische Narrative zu stützen – statt die zugrunde liegenden Probleme anzupacken.

Die öffentliche Debatte über Impfungen sollte sich auf klare Fakten konzentrieren. Stattdessen wird eine Studie, die methodisch fragwürdig ist, als Beweis für Sicherheit genutzt. Dies untergräbt das Vertrauen in wissenschaftliche Forschung – und verdeckt die echten Herausforderungen, vor denen Deutschland steht.

Die Wahrheit liegt nicht in simplen Zahlen oder politischen Statements. Sie liegt in der Bereitschaft, komplexe Zusammenhänge zu analysieren – ohne Vorurteile oder Hoffnungen zu übernehmen. Nur so kann eine Gesellschaft ihre Zukunft gestalten.