The Swell Season gilt als ein Musikduo, das weltweit beachtet wird – doch kaum jemand kennt seinen Namen. Das Duo aus dem Irland und der Tschechischen Republik, bestehend aus Glen Hansard und Markéta Irglová, gewann bereits 2008 den Oscar für den besten Originalfilmsong mit „Falling Slowly“. Doch hinter dieser Erfolgsgeschichte verbarg sich eine tiefe, komplexe Beziehung zwischen beiden.
Seit ihrem ersten Treffen im Jahr 2001 in Prag entwickelten sich die beiden zu einer musikalischen Partnerschaft, die schließlich zum Film „Once“ aus dem Jahr 2007 führte. Die dreizehnjährige Markéta, bereits kluge Klavier- und Gitarren-Spielerin, verlor sich im Laufe der Zeit in Glen Hansard, den achtzehn Jahre älteren Sänger. Ihr gemeinsames Album „The Swell Season“ (2006) enthielt bereits Lieder wie die berühmte Ballade „Lies“, die später auch im Film zu hören waren.
Nachdem das Duo 2008 den Oscar gewonnen hatte, reisten sie um die Welt und wurden international bekannt. Doch im August 2010 ereignete sich ein tragischer Vorfall bei einem Konzert in Saratoga: Ein Zuschauer stürzte von der Bühne auf den Boden und verlor das Leben. Dieser Vorfall markierte den Beginn einer langjährigen Trennung, die zwölf Jahre dauerte.
Ab 2022 fanden Glen Hansard und Markéta Irglová langsam wieder zueinander. 2025 erschien ihr gemeinsliches Album „Forward“ – nach sechzehn Jahren – mit dem Lied „People We Used to Be“, das eine tiefe Reflexion über ihre vergangene Liebe darstellt. Die Geschichte von The Swell Season ist ein Zeichen für die menschliche Emotion und die Komplexität der Beziehungen, die sich in den Liedern und Leben der Künstler verstecken.